(Authentifizierungs- und Autorisierungs-Infrastruktur). AAI bezeichnet einen Service und ein Verfahren, Angehörigen unterschiedlicher Institutionen Zugriff auf geschützte Informationsangebote zu ermöglichen, die verteilt auf unterschiedlichen Webervern liegen. Mittels AAI wird geprüft, wer eine Person ist und ob sie berechtigt ist, auf eine Ressource zuzugreifen, wobei die Prüfung nicht aufgrund eines zentralen Registers erfolgt, sondern bei der jeweiligen Heimathochschule der Person, die den Zugriff auf die Ressource wünscht.
Accessibility
Mit Accessibility wird der barrierefreie Zugriff auf Webseiten bezeichnet. Der Inhalt von Webseiten sollte für alle Benutzer erkennbar und navigierbar sein. Dazu muss von den Web-Designern einerseits auf motorische Beeinträchtigungen der Benutzer Rücksicht genommen werden, andererseits auf unterschiedliche Browser -Versionen oder Betriebssysteme. Webdesign, das dem Kriterium Accessibility Rechnung trägt, muss berücksichtigen, dass für einige Benutzer Teile der Information eventuell nicht sichtbar, hörbar oder erreichbar sind oder den Benutzern keine Tastatur oder Maus zur Verfügung steht. Zudem sollte auf kleine Bildschirmgrößen und langsame Internetverbindungen Rücksicht genommen werden. Das World Wide Web Consortium (W3C) hat mit den Web Content Accessibility Guidelines einen Standard geschaffen, der einen barrierefreien Zugriff erleichtern soll.
Account
Zugangsberechtigung zu einem Computer, Online-Dienst oder Mailbox-Konto bei einem Internet- Anbieter. Zu jedem Account gehören ein Benutzername und ein Passwort, mit denen sich der Nutzer bei der Anwahl seines Providers identifiziert und durch die er danach beispielsweise Zugriff auf seine E-Mails erhält.
Asynchrone Kommunikation
Der Begriff asynchrone Kommunikation bezeichnet die zeitlich versetzt stattfindende Kommunikation. Werkzeuge, die asynchrone Kommunikation erlauben, sind E-Mail, Mailinglisten, Diskussionsforen und Newsgroups. Ein Beispiel für synchrone Kommunikation wäre dagegen die Videokonferenz. Neben dem Kriterium Synchronität/ Asynchronität ist ein weiteres Unterscheidungsmerkmal für Multi-Media-Anwendungen die räumliche Verteilung (gleicher Ort/ verschiedener Ort). Daraus ergibt sich eine Matrix mit vier Elementen beziehungsweise Arten von Kommunikation.
Auflösung
Unter Auflösung wird in Zusammenhang mit digitalen Medien die Bildauflösung bei Digitalkameras beziehungsweise die Auflösung eines Bildschirms in der Computer- und Videotechnik verstanden. Die Bildauflösung wird bestimmt durch die Anzahl der Bildpunkte (Pixel), aus denen das dargestellte Bild sich zusammensetzt. Die bei Digitalkameras häufig benutze Angabe in Megapixel entspricht einer Pixelmenge von einer Million. Die Bildpunkte sind kleine Quadrate, die dicht neben- und übereinander angeordnet werden. Bei einer hohen Auflösung oder einem großen Abstand zum Bild werden die einzelnen Bildpunkte vom bloßen Auge nicht mehr erkannt. Je feiner die Auflösung umso größer wird die Bilddatei. Bei Grafikkarten und Bildschirmen wird die Anzahl der Bildpunkte pro Zeile (horizontal) und Spalte (vertikal) angegeben. Standardauflösungen für Bildschirme sind 640x480, 800x600, 1024x768 oder 1280x1024. Das Seitenverhältnis horizontaler zu vertikalen Bildpunkten betrug früher in der Regel 4:3. Mittlerweile sind aber auch andere Seitenverhältnisse gängig, woraus Probleme bei der Bildschirm füllenden Darstellungen eines Bildes oder einer Präsentation entstehen können. Die Auflösung bei Bild- und Bildschirmen wird als absolute Auflösung bezeichnet. Von einer relativen Auflösung spricht man, wenn sich die Pixelanzahl auf eine Längeneinheit bezieht (z.B. dpi (dots per inch) wie bei Druckern und Scannern.
Authentifizierung
Die Authentifizierung erlaubt die eindeutige Identifizierung eines Benutzers über einen Benutzernamen und Passwort.
B
Betriebssystem
Das Betriebssystem ist Teil der Systemsoftware eines PCs, der für die Ausführung von Anwendungssoftware auf der Hardware zuständig ist. Beim Start des Computers wird nur der Teil des Betriebssystems von der Festplatte in den Arbeitsspeicher geladen, der für den Betrieb des Rechners unbedingt notwendig ist. Die bekanntesten Betriebssysteme sind MS-DOS und Windows von Microsoft, Mac OS von Apple sowie UNIX und Linux.
Blended Learning
(Auch: Hybrides Lernen); Blended Learning ist ein Lehr-/Lernkonzept, das eine didaktisch sinnvolle Verknüpfung von Präsenzveranstaltungen und virtuellem Lernen auf der Basis neuer Informations- und Kommunikationsmedien vorsieht.
Browser
Ein Browser ist eine Software, die über die Interpretation von HTML den Zugang zu und das Betrachten von Internet-Seiten ermöglicht, nicht aber deren Bearbeitung. Heute gehört die Interpretation von Skriptsprachen und die Wiedergabe von Multimedia zu den Standardfunktionen der meisten Browser. Für bestimmte Formate wird jedoch ein Plug-In benötigt. Verbreitete Browser sind der Netscape-Navigator der Netscape Communications Corporation oder der Internet-Explorer von Microsoft.
C
CBT (Computer Based Training)
CBT bezeichnet eine Art des computerunterstützten Lernens. Die Lernenden durchschreiten Programme und damit verschiedene Lernschritte auf dem Computer (meistens über den Einsatz von CD-Rom). Bisher wird CBT vorwiegend zum Erlernen von Computer-Anwendungen, Sprachen, in Kinderlernprogrammen oder der betrieblichen Weiterbildung eingesetzt.
Chat
Der Chat (Verb: chatten) ist eine textbasierte Kommunikation zwischen zwei oder mehreren Nutzern in Echtzeit. Viele Internetdienstleister und Netzwerke bieten die Möglichkeit zum Chat. Chat kann durch eine synchrone Audio- oder Videoübertragung ergänzt werden. Anwendungsprogramme für die Durchführung von Chats über das Internet sind zum Beispiel ICQ, MIRC und MSN Messenger. Zu unterscheiden sind Internet Relay Programme (IRC), die über einen Server zur Verfügung stehen, und Instant Messenger Systeme, die bei den Chatteilnehmern clientseitig (>Client) installiert werden.
Client
Clients sind Arbeitsplatzrechner oder Programme, die Dienstleistungen von Servern in Anspruch nehmen. So können Rechner in Netzen gemeinsame Betriebsmittel oder Dienste mit anderen Arbeitsplatzrechnern teilen, zum Beispiel Netzwerkdrucker.
Client-Server
Das Client-Server Prinzip baut auf der Vernetzung von Computern und einer Arbeits- und Rollenverteilung auf. Der Server stellt anderen Computern - den Clients - die mit ihm durch ein Netzwerk oder eine Telefonleitung verbunden sind, seine Dienste zur Verfügung. Die Dienste können zum Beispiel in der Bereitstellung von Datenbanken oder der Vermittlung von E-Mails bestehen. Typische Client-Server-Systeme sind Online-Dienste und das Internet. Technisches Bindeglied ist neben der Hardware (Leitungen, Router) ein gemeinsames Protokoll.
Content
Unter Content (dt. Inhalt) wird alles vom ausschließlichen Schreiben fachlicher Texte, die die Grundlage eines Lernmoduls darstellen können, bis hin zum fertigen Kurs bzw. Studiengang verstanden.
Cookie
Cookies sind in der HTML-Information enthalten, die zwischen dem Arbeitsplatz und dem Server ausgetauscht wird. Die kleinen Informationseinheiten werden von einem Webserver generiert und auf dem Computer des Benutzers, genauer im Speicher des Browsers – vom Nutzer meistens unbemerkt- abgelegt und stehen für einen weiteren – auch unbemerkten - Aufruf zur Verfügung. Cookies wurden mit dem Ziel entwickelt, die Webinformationen an die Benutzer anzupassen. Über Cookies lassen sich Seiten (etwa Suchmaschinen) personalisieren oder persönlichen Informationen der Benutzer, die sie in eine Seite eingegeben haben, speichern, um beispielsweise schnellere Logins zu ermöglichen. Die meisten Browser speichern nur eine begrenzte Zahl von Cookies im Order „Temporary Internet Files“. Viele Internetbrowser erlauben die Kontrolle oder das Sperren von Cookies.
D
Datenbank
Eine Datenbank ist ein Archiv in dem Informationen (Daten) anhand von Masken, Filter- und Sortiersystemen strukturiert gesammelt, verwaltet, kontrolliert und miteinander verknüpft werden. Ein Datenbanksystem besteht aus der Datenbasis mit den Primärdaten, einer Datenbankbeschreibung, die Informationen über den Aufbau und die Organisation der Datenbank enthält und einer entsprechenden Datenbank- Software.
Desktop
Der Desktop ist bei grafischen Benutzeroberflächen am Rechner die Arbeitsoberfläche des Rechners. Alle wichtigen Bedienelemente sollten auf dem Desktop abgelegt sein. Durch einen Doppelklick auf die Symbole (Icons) der Programme, Systembestandteile, Dateien und Speichermedien, wie Disketten, Festplatten und CD-ROMs können diese einfach aufgerufen werden.
Domain
siehe Domain-Adresse
Domain-Adresse
Der Hostname und alle Domänen ergeben den eindeutigen Pfad zum Rechner. Von rechts nach links interpretiert steht an erster Stelle die Toplevel-Domain mit üblicherweise zweibuchstabigen ISO-Länderkürzeln oder auch anderen Kürzeln wie etwa „com“, „edu“, „mil“, „org“. Daran schließen sich verschiedene Second-Level-Domains an. Zum Verbindungsaufbau wird die IP-Adresse des Rechners benötigt. Ein DNS (Domain-Name-Service; oder: -System) wandelt den Rechnernamen wie „www.vhb.org“ in die zugehörige IP-Adresse (z.B. 217.111.12.225) um.
Download
Mit Download wird das Empfangen von Daten bezeichnet. Dabei werden Dateien von einem anderen Computer oder aus dem Internet "geladen". Je nach Art der Verbindung (Bandbreite) und der Datenmenge nimmt der Download einige Zeit in Anspruch. Durch Komprimierung der Datenmenge mittels bestimmter Formatierungen kann die Ladezeit verkürzt werden.
Dropdown
Dropdown-Menü
Das Dropdown-Menü ist eine spezielle Form eines Auswahlmenüs. Nach dem Klick auf einen entsprechenden Button oder durch die Berührung mit dem Mauszeiger erscheint eine Auswahlliste auf dem Bildschirm. Durch einen weiteren Klick auf den gewünschten Menüpunkt wird dieser aufgerufen.
E
E-Learning
(Electronic-Learning). E-Learning bezeichnet das Lernen mit elektronischen Medien. E-Learning ist eine Form des Lernens, bei der digitale Medien (Computer und Internet) eingesetzt werden.
E-Mail
(Electronic-Mail). E-Mail ist ein Dienst, mit dem Nachrichten per Computer über das Internet verschickt werden können. Über E-Mail können nicht nur Texte, sondern auch Daten aller Art in Form von Anhängen (Attachments) verschickt werden.
ECTS
(European Credit Transfer System). Das ECTS ist ein System zur Anrechnung von akademischen Studienleistungen, das aus dem Programm ERASMUS (European Community Action Scheme for Mobility of University Students) hervorgegangen ist. Das Leistungspunktesystem ECTS soll als einheitliches Bewertungssystem die Anrechnung von im europäischen Ausland erbrachten Studienleistungen erleichtern. Es drückt für jede Studieneinheit den Arbeitsaufwand aus, den der Studierende für einen erfolgreichen Abschluss erbringen muss. Das ECTS kann daneben auch die individuellen Leistungen in Notenpunkten erfassen.
ESF
(Europäischer Sozialfonds)
Der 1957 ins Leben gerufene Europäische Sozialfonds ist das wichtigste Finanzinstrument der Europäischen Union zur Investition in Menschen. Er fördert die Schaffung von Arbeitsplätzen und hilft Menschen bei der Ausbildung sowie beim Ausbau ihrer Fähigkeiten im Hinblick auf eine Verbesserung ihrer Berufsaussichten. Im Rahmen des ESF legen Mitgliedstaaten und Regionen ihre eigenen operationellen Programme vor, um so den tatsächlichen Bedürfnissen vor Ort entsprechen zu können. Mehr Informationen
Evaluation
Die Evaluation ist eine systematische Untersuchung des Nutzens oder Wertes einer (E-Teaching-) Maßnahme. Die erzielten Ergebnisse, Schlussfolgerungen und Empfehlungen werden aus empirisch gewonnenen qualitativen und/oder quantitativen Daten hergeleitet. Im Bildungsbereich wird zwischen der Evaluation während des Bildungsprozesses (auch formative, begleitende oder Prozess-Evaluation genannt) und der Evaluation am Ende der Bildungsmaßnahme (auch summative, Produkt- oder Ergebnis-Evaluation genannt) unterschieden.
F
Favoriten
Favoriten, in vielen Anwendungen auch Bookmarks oder Lesezeichen genannt, sind im weitesten Sinne Verweise auf häufig verwendete Funktionen, die einen schnelleren Zugriff auf diese ermöglichen. Beispiele hierfür sind Verweise auf Websites, die im Browser in extra dafür vorgesehenen Favoritenlisten abgelegt werden können oder Inhalte innerhalb einer Website oder eines Webdienstes, die in einer internen Favoritenliste der Website oder des Webdienstes abgelegt werden können und nach jedem Login wieder zur Verfügung stehen (z. B. Youtube-Videos, Flickr-Bilder usw.).
Firewall
Eine Firewall besteht für gewöhnlich aus mehreren Hardware - und Software -Komponenten und schützt das lokale Rechnernetz vor unberechtigten Zugriffen aus dem Internet. Die Firewall stellt den einzigen Zugang zum externen Netz dar und beschränkt damit das Sicherheitsrisiko auf ein einziges System. Eine Firewall kontrolliert den Datenverkehr von außen nach innen und umgekehrt.
Flash
Flash von Macromedia ist ein Autorenwerkzeug, mit dem multimediale Animationssequenzen aus Grafik und Sound produziert werden können. Flash Movies bestehen aus einer animierten Vektorgrafik und sind daher sehr kompakt und für die Wiedergabe über das Internet geeignet. Über zusätzliche Funktionen (sog. Actions) lassen sich interaktive Elemente erstellen, die besonders bei der Webseiten-Navigation, Spielen, Trickfilmen, animierten Logos oder Präsentationen zum Einsatz kommen. Um Flash-Animationen abspielen zu können, muss die entsprechende Version des Flash-Players installiert sein. Die Dateierweiterung von Flash-Dateien ist .swf.
Flash-Player
Um mit Macromedia Flash erstellte Animationen abzuspielen, muss auf dem Client-PC ein Plug-In installiert sein, der sogenannte Flash Player. Den kostenlosen Player gibt es für nahezu alle gängigen Betriebssysteme (u. a. Windows, Mac, Linux) und Browser. Das knapp 1 MB große Programm kann bei Adobe heruntergeladen werden: http://www.adobe.com/de/products/flashplayer/
FlexNow
FlexNow heißt das Kurs/Studenten-Verwaltungssystem des ihb-Bamberg, welches bei der vhb im Einsatz ist. Kursanbieter geben ihre Metadaten für den vhb-Katalog in einem FlexNow-Lehrstuhl Modul ein (FlexNow-LM).
Frame
(Dt.: Rahmen). Frames sind ein Gestaltungselement für Webseiten. Meistens werden die Kopfzeile, das Menü und der mittlere Raum als einzelne Elemente programmiert. Unvorteilhaft an Frames ist, dass der wechselnde Inhalt in denselben Rahmen geladen wird und somit für die Suchmaschinen nicht zu unterscheiden ist, da er sich hinter derselben Internet -Adresse versteckt. Allerdings gibt es auch Suchmaschinen mit Frameunterstützung, die framebasierten Hyperlinks folgen können.
G
GIF
(Graphics Interchange Format). GIF ist ein geläufiges Grafikformat, welches Bilder mit bis zu 256 Farben auf ein Minimum an Speicher verlustfrei komprimiert. Wenn mehrere Einzelbilder in einer Datei gespeichert werden, lassen sich mit diesem Format animierte Grafiken erstellen.
H
Hardware
Unter dem Begriff Hardware werden alle materiellen Komponenten eines Datenverarbeitungssystems, also Computer, Drucker, Bildschirm sowie alle einzelnen darin enthaltenen Bauteile wie Festplatte und Prozessoren zusammengefasst. Die Programme hingegen, die auf dem Computer (Hardware) laufen, werden dagegen Software genannt.
Homepage
Eine Homepage ist eine unter Eingabe des URL aufrufbare Start- oder Ausgangsseite (Index-Page) eines Auftritts im Internet (Website). Von ihr aus gelangt der Benutzer über Hyperlinks zu allen weiteren Bereichen der Website.
Host
Ein Host ist ein Computer, auf dem Server (-Programme) laufen. Denkbar sind unterschiedliche Architekturen: 1. Ein Host kann ein zentraler Computer in einem Netzwerk sein, von dem die angeschlossenen Computer ihre Daten erhalten. 2. Ein Host kann ein Computer sein, der mit einem TCP/IP Netzwerk und dem Internet verbunden ist. Jeder Host besitzt eine eigene IP-Adresse.
HTML
(Hypertext Markup Language). HTML ist das wichtigste Dateiformat für die Veröffentlichung von Texten im Internet. HTML ist eine Auszeichnungs- (Markup-) Sprache, die Texte strukturiert, indem sie die logischen Elemente eines Textdokuments (Überschriften, Absätze, Listen, Tabellen, Formulare usw.) definiert. Über Referenzen können Grafiken und Medienformate eingebunden werden. Außerdem lassen sich in HTML Verweise (Hyperlinks) zu bestimmten Stellen innerhalb des Dokuments oder zu jeder beliebigen Webseite legen. HTML-Dokumente werden mit sogenannten (Web-)browsern (z.B. Internet Explorer, Netscape) angezeigt.
HTTP
(Hypertext Transfer Protocol). HTTP ist ein Protokoll, das für die Kommunikation zwischen Client und Server und die Übertragung von Webseiten zuständig ist. Es überträgt nicht nur Text sondern auch Grafik und andere binäre Formate. Das "http://", das einer Webadresse (Domain) vorangestellt wird, signalisiert dem Webbrowser, dass für die Übertragung das HTTP-Protokoll verwendet wird.
Hybrides Lernen
(Auch: Blended Learning); Hybrides Lernen ist ein Lehr-/Lernkonzept, das eine didaktisch sinnvolle Verknüpfung von Präsenzveranstaltungen und virtuellem Lernen auf der Basis neuer Informations- und Kommunikationsmedien vorsieht.
Hyperlink
Hyperlinks erlauben Verweise auf andere Stellen in Hypertexten. Durch Anklicken von Hyperlinks gelangt der Benutzer auf andere Seiten oder Dokumente. Im WWW spielen Links eine große Rolle, da sie die für das Internet charakteristische nicht-lineare Rezeption - das sogenannte Surfen -ermöglichen. Hyperlinks heben sich gewöhnlich durch Farbe und Unterstrich vom allgemeinen Text ab. Auch Grafiken und Bilder können Links darstellen.
I
Icon
Ein Icon ist ein Bildsymbol, das auf einer grafischen Benutzeroberfläche für einen Befehl, eine Anwendung, eine Datei oder Ähnliches steht. Icons können vom Benutzer per Klick oder Doppelklick aktiviert werden.
IMAP
(Internet Message Access Protocol). IMAP ist ein Protokoll für den E-Mail -Verkehr. Es stellt eine Alternative zu POP3 dar, mit deutlich erweitertem Funktionsumfang. IMAP ist darauf ausgelegt, dass E-Mails nicht herunter geladen werden müssen, sondern auf dem Server bleiben und von dort aus verwaltet werden können. Durch das geringe lokale Datenaufkommen wird das IMAP z.B. gerne genutzt, um E-Mails auf dem Mobiltelefon zu verwalten. Die meisten E-Mail-Anwendungen unterstützen IMAP, wobei sich der Grad der Unterstützung sehr unterscheiden kann. Die Verwendung von IMAP ist im Gegensatz zu POP3 in der Regel kostenpflichtig.
Instant Messaging
Instant Messaging ist ein Internet-Service, der es ermöglicht, einen privaten Chatraum zu eröffnen und darin mit anderen Teilnehmern zu kommunizieren. In der Regel verwaltet ein solcher Service eine Liste mit den vom Benutzer festgelegten Namen und informiert ihn entsprechend, wenn eine der eingetragenen Personen online ist. Voraussetzung ist meistens, dass alle Teilnehmer das gleiche Programm verwenden (z.B. ICQ, presence awareness, IMPS).
Internet
Das Internet ist ein globales Computernetzwerk, in dem Rechner über das Internet-Protokoll (IP) miteinander kommunizieren. Es ist durch seine dezentrale Struktur sehr ausfallsicher. Die Entstehung des Internet geht auf das amerikanische ARPA-Net zurück. Im Internet stehen dem Benutzer unter anderem folgende Dienste zur Verfügung: E-Mail, FTP (File Transfer Protocol), Chat, Newsgroups und das World Wide Web.
Intranet
Das Intranet ist ein auf TCP /IP basierendes geschlossenes (internes) Netzwerk, das nur Mitgliedern offen steht und in dem Informationen verwaltet werden. Es kann jedoch räumlich verteilt sein. Meistens schützt eine Firewall das Netz vor externen Zugriffen von anderen Netzwerken (Internet).
IP
(Internet-Protokoll). Das Internet-Protokoll ist ein Netzwerkprotokoll. Es verpackt die zu vermittelnden Informationen in IP-Datenpakete und regelt die Vermittlung der Datenpakete an das jeweilige Ziel. In einem globalen Netzwerk wie dem Internet besitzt jeder Computer eine eindeutige numerische IP-Adresse (Internet Protokoll Adresse). Die IP-Adresse definiert den Aufbau und die Adressierung von Datenpaketen in TCP/IP -Netzwerken, so dass diese zwischen Netzwerken weitergeleitet werden können.
J
JavaScript
Von SUN Microsystems (USA) entwickelte objektbasierende Skriptsprache, die HTML um dynamische Elemente erweitert. Sie eignet sich besonders zur Entwicklung von interaktiven Programmen (mit Grafiken, Animationen etc.) für Webseiten. Zur Ausführung von JavaSkript Elementen muss der Browser diese erlauben.
JPEG
(Joint Photographic Experts Group). JPEG ist ein Bildformat, das aufgrund seiner hohen Kompressionsrate und guten Bildqualität sehr häufig im Internet verwendet wird. JPEG-Bilddateien haben die Endung *.jpeg oder *.jpg.
K
Kontextmenü
Das Kontextmenü ist die Bezeichnung für die meist durch einen Klick auf die rechte Maustaste aufklappende, kontextsensitive Interaktionsfläche. Je nach Lokation des Mauszeigers enthält es unterschiedliche Funktionen und zeigt auch nur die sinnvollen an. Befindet sich der Mauszeiger beispielsweise über einer Datei, so werden Aktionen wie "Umbenennen", "Löschen" oder "Kopieren" angeboten.
L
LMS
(Lernmanagement-System). Ein Lernmanagementsystem (LMS), auch Learning Management System oder Lernplattform genannt, bildet in der Regel den technischen Kern einer komplexen webbasierten E-Learning Infrastruktur. Es handelt sich dabei um eine auf einem Webserver installierte Software, die das Bereitstellen und die Nutzung von Lerninhalten unterstützt und Instrumente für das kooperative Arbeiten und eine Nutzerverwaltung bereitstellt.
Logfile
Ein Logfile ist eine Datei, in der sämtliche bei einer Online-Sitzung durchgeführten Aktivitäten festgehalten und gespeichert werden. Logfiles protokollieren die Anfragen, die an einen Webserver gestellt werden. Über Logfile-Analysen ist es prinzipiell möglich, Informationen darüber zu erhalten, woher die Besucher einer Seite kommen, wie oft sie wieder auf die Seite zugreifen und wie sie sich innerhalb der Webseite bewegen.
Login
Mit Login wird der Eintritt in ein Netzwerk oder Online-System durch Anmeldung bei einem Server bezeichnet. Erst mit dem Login beginnt die Datenübertragung. Meistens erfordert der Login die Identifizierung durch einen Benutzer-Namen und ein Passwort.
M
Mailingliste
Mailinglisten stellen eine Mischform zwischen E-Mail und Newsgroup dar und bestehen zu den verschiedensten Themen und Informationszwecken. Benutzer haben die Möglichkeit sich in Mailinglisten einzutragen (subscribe). Nachrichten an die Mailingliste werden automatisch an alle Abonnenten (Subscriber) weiterversendet.
Makro
Ein Makro besteht aus einer Reihe von Befehlen und Anweisungen, die zu einem einzigen Befehl gruppiert werden, so dass eine Aufgabe durch Eingeben eines Tastaturkürzels oder Anklicken eines Icons automatisch ausgeführt wird. Man kann beispielsweise eine langwierige Login-Prozedur durch einen kurzen Makrobefehl ersetzen.
Metadaten
Metadaten sind bestimmte Informationen zu Dokumenten wie Titel, Schlagworte, Erstellungsdatum oder Autor. Sie helfen, elektronische Daten zu beschreiben, um sie besser zu archivieren und auffindbar zu machen. Im E-Learning Bereich enthalten Metadaten Informationen zu Lernobjekten.
Modem
Ein Modem ist eine Hardware, die für die Übertragung von Daten zwischen Computern über das Telefonnetz benötigt wird. Modem ist die Abkürzung für Modulator und Demodulator. Das Modem moduliert die digitalen Signale des Computers in analoge Signale, die über das Telefonnetz übertragen werden. Am anderen Ende der Leitung müssen die Signale wieder demoduliert werden.
Monitoring
Monitoring heißt die Beobachtung und Überwachung von PC-Aktivitäten und anderen Internet -Aktivitäten durch eine Software. Dies kann durch die Aufzeichnung der besuchten Internetseiten, E-Mails, Chats und anderer Anwendungen oder die Überprüfung von Servern oder E-Commerce-Betrieben geschehen.
Mouseover
(Auch: Rollover). Mouseover ist ein Gestaltungselement auf Webseiten: Ein in den HTML Code integriertes JavaScript Element bewirkt, dass sich ein bestimmtes Element auf einer Webseite (meistens grafisch) verändert, wenn der Benutzer mit der Maus über das Objekt fährt. So kann etwa für Icons eine zusätzliche Texterläuterung angezeigt werden.
MP3
(Moving Picture Experts Group Audio Layer 3). MP3 ist ein vom Frauenhofer Institut entwickeltes Komprimierungsverfahren/-format für Audio-Dateien, bei dem für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbare Audio-Informationen bestimmter Frequenzbereiche entfernt werden. Die komprimierten Dateien lassen sich bei einer Kompressionsrate von 1:10 bis 1:20 als kleine Datenpakete über das Internet austauschen oder herunterladen. Zum Abspielen stehen verschiedene Player zur Verfügung, etwa der Windows Media Player oder Apple iTunes.
MPEG
(Motion Pictures Experts Group). MPEG ist die Abkürzung für eine Expertengruppe aus Wirtschaft und Forschungseinrichtungen, die Komprimierungsverfahren hoher Qualität für Daten im Multimediabereich festlegt. Der MPEG-Standard unterteilt sich inzwischen in MPEG-1, MPEG-2, MPEG-3 und MPEG-4, wobei der MPEG-3-Standard mittlerweile in MPEG-2 integriert wurde. MPEG-2 kommt bei der Speicherung auf DVDs zum Einsatz. Bei der Komprimierung werden nur die Veränderungen zum Vorgängerbild abgespeichert. Mit dieser Methode lässt sich der Datenaufwand für einen Videofilm um etwa 99% verringern. Die mögliche Kompression geht bis 200:1.
N
Netzwerk
Ein Netzwerk ist ein Zusammenschluss von mehreren Computern, die über ein Netzwerkkabel oder Funk miteinander kommunizieren und auch vorhandene Ressourcen (etwa Drucker) gemeinsam nutzen können. Das Internet kann als ein riesiges Rechnernetz betrachtet werden, in dem die einzelnen Computer über ihre IP-Adresse kontaktiert werden können.
O
Open Source
Open Source ist ein Begriff für Software, deren Quellcode, d.h. die interne Funktionsbeschreibung, für jeden zum freien Herunterladen, Verändern und Weiterverteilen kostenlos zur Verfügung steht. Die Entwicklung und Verwaltung der Software wird in der Regel durch eine Gemeinschaft von Entwicklern und Anwendern vorangetrieben, die nicht in erster Linie kommerzielle Interessen verfolgt. Beispiele: Betriebssystem Linux, Office-Paket OpenOffice.
OpenOffice
Der Name OpenOffice steht für ein flexibles, XML-basiertes Open Source Programm-Paket, das ähnliche Funktionen wie das Office Paket von Microsoft aufweist. Es enthält Einzelprogramme zur Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation, zur Erstellung von Datenbanken, zum Verarbeiten von Formeln und zum Zeichnen. Es kann auf allen Betriebssystemen installiert werden und wurde von der "Organization for the Advancement of Structures Information Standards" (OASIS) entwickelt. Mit dem Programm können auch PDF-Dokumente erstellt und Windows-Formate (wie Word oder Powerpoint) erkannt und verwendet werden.
P
PDF
(Portable Document Format). PDF ist ein Dateiformat, mit dem es möglich ist, elektronische Dokumente unabhängig von einer bestimmten Software (z.B. einem Textverarbeitungsprogramm) oder einem Betriebssystem originalgetreu darzustellen. Für die Anzeige der PDF Dokumente wird der Acrobat Reader benötigt.
PGP
PGP (Pretty Good Privacy) ist ein Verfahren zur Verschlüsselung von Inhalten. Es wird häufig zur sicheren Übertragung von E-Mails verwendet. Dabei wird zunächst der eigentliche Inhalt per symmetrischer Verschlüsselung und anschließend das zur Entschlüsselung benötigte Geheimnis mit einem asymmetrischen Verfahren kodiert. Eine von Patentansprüchen (auf die verwendeten Verfahren) befreite Version ist OpenPGP, das zum Internet-Standard avancierte. Eine weitere, allerdings hierzu inkompatible Alternative ist S/MIME.
Pixel (pt)
(Auch: Picture Element, deutsch: Bildpunkt.). Ein Pixel ist die kleinste Einheit eines auf dem Bildschirm darstellbaren Bereichs beziehungsweise einer für den Bildschirm programmierbaren Farbe. In der Pixel-, Punkt- oder Rastergrafik wird jeder einzelne Bildpunkt abgespeichert. Bei der Wiedergabe zerlegt der Monitor die Bilder in viele tausend Pixel, die in Rastern angeordnet werden. Dabei stehen die einzelnen Pixel so nahe beieinander, dass sie für das bloße Auge nicht zu erkennen sind. Die Bildauflösung ist durch die festgelegte Anzahl der Pixel, und damit der Größe, starr, was dazu führt, dass eine Vergrößerung oder Verkleinerung der Graphik einen Qualitätsverlust nach sich zieht. Die Zahl der Bits, die für die Wiedergabe jedes einzelnen Pixels gebraucht werden, bestimmt, wie viele Farben oder Grauabstufungen wiedergegeben werden können.
Plug-In
Ein Plug-In ist ein Zusatzprogramm eines Webbrowsers, das die Wiedergabe bestimmter Dateiformate (etwa Video, Audio) erlaubt.
PNG
(Portable Network Graphics). PNG ist die Dateierweiterung eines Bildformats zur komprimierten Speicherung von Rastergrafiken. PNG besitzt Vorteile gegenüber GIF- und TIFF-Dateien die Komprimierung und Darstellung betreffend, es ist jedoch für Animationen nicht geeignet.
POP3
(Post Office Protocol Version 3). POP3 ist ein Übertragungs- Protokoll, das für gewöhnlich für das Empfangen von E-Mails genutzt wird. Dabei holt sich ein Client die E-Mails per POP3 von einem Server ab. POP3 ist in allen gängigen E-Mail-Anwendungen integriert und ist vom Funktionsumfang (Aufbau, Sicherheit) recht simpel strukturiert.
Popup
Im Englischen bedeutet „to pop up“ soviel wie „plötzliches Auftauchen“. Ein Popup ist ein JavaScript -basiertes Element in Form eines kleinen Fensters, das sich durch einen Mausklick, Mouseover, über einen Hyperlink oder auch zeitgesteuert direkt nach dem Laden einer Webseite öffnet. Dabei überdeckt das Popup beim Öffnen Teile der darunter liegenden Webseite. Auch das Glossar des Portals wird in Popup-Fenstern angezeigt. Die Fenster lassen sich mit einem Mausklick schließen, ohne dass die Webseite geschlossen wird. Popup-Fenster sind vor allem beliebt bei Werbeanzeigen. Immer mehr Browser enthalten Software, die es ermöglicht, das Öffnen der Popups durch einen Blocker zu unterdrücken.
PostScript
PostScript ist eine Programmiersprache, die Operatoren und Prozeduren zur Verfügung stellt, um Text und Grafik an einen Drucker zu übermitteln. Die PostScript-Anweisungen werden von einem Interpreter im Drucker verarbeitet. PostScript Programme werden meistens nicht von Benutzern, sondern von Anwendungsprogrammen erzeugt. Eine freie Software -Implementierung eines solchen Interpreters bietet die Software Ghostscript. Auch das PDF baut auf PostScript auf.
PowerPoint
PowerPoint ist ein Anwendungsprogramm von Microsoft zur Erstellung digitaler Präsentationen in Form von Folien, in die neben Texten auch Grafiken, Diagramme, Audio- und Videodateien eingebunden werden können. PowerPoint ist in den Microsoft-Office -Paketen als Software enthalten. Die üblichen Dateiendungen von mit PowerPoint erstellten Präsentationen sind PPT(X) (bearbeitbar) und PPS (Veröffentlichungsformat).
Protokoll
Ein Protokoll ist ein technischer Standard zur Übertragung von Daten. Protokolle legen das Format, den Inhalt, die Bedeutung und die Reihenfolge von Informationen fest. Beispiele für Netzwerkprotokolle im Internet sind TCP/IP.
Proxy-Server
(Deutsch: Stellvertretender Server); Ein Proxy-Server ist ein Programm, das zwischen Server und Client vermittelt. Dort werden zum Beispiel Dokumente zwischengelagert, auf die erst kürzlich zugegriffen wurde (Cache). Der Rechner des Benutzers greift statt direkt auf den ursprünglichen Server, auf den Speicher des Proxy-Server zu. Je nach Einstellung prüft der Server bei einer Anfrage das Dokument auf seine Aktualität und fordert Dokumente, die in der Zwischenzeit modifiziert worden sind, vom ursprünglichen Server neu an. Ein Vorteil ist, dass durch die Nutzung von Proxy-Servern der Netzwerkverkehr wesentlich reduziert und die Übertragungszeit verkürzt werden kann.
R
RealMedia
RealMedia ist die Sammelbezeichnung für die Dateiformate und die damit verbundenen Client- und Server-Produkte des Software-Herstellers RealNetworks, u.a. des Audioformats RealAudio und des Videoformats RealVideo. Das RealMedia-Format erlaubt das Streaming von Video- und Audio-Dateien über das Internet. Abgespielt wird über den RealPlayer. RealMedia-Dateien haben die Dateiendungen .ra für Audio, .rv, .rm und .rmvb für Video und .ram und .rpm für Meta-Dateiformate, d.h. Dateien, die auf die eigentliche Multimedia-Datei verweisen. Mit Hilfe eines RealEncoders können Dateien eines anderen Formats in die RealMedia-Formate umgewandelt werden. Ein Vorteil der RealMedia-Formate ist die automatische Anpassung der übertragenen Datenmengen (und damit der Wiedergabequalität) in Abhängigkeit der zur Verfügung stehenden Bandbreite. Alternativen zu RealMedia sind zum Beispiel QuickTime von Apple und Windows Media von Microsoft.
RTF
(Rich Text Format). RTF ist ein Datenformat zum Austausch elektronischer Dokumente, das häufig zum Versand elektronischer Nachrichten (E-Mail) verwendet wird. Rich Text Dateien besitzen die Endung .rtf.
S
Schnittstelle
(Engl.: Interface). Eine Schnittstelle ist eine Übertragungs- und Verbindungsstelle zwischen zwei Systemen. Unterschieden wird zwischen Mensch-Maschine- und Maschine-Maschine-Schnittstellen. Mensch-Maschine-Schnittstellen für die Eingabe sind Eingabegeräte wie Tastatur, Maus oder Joystick sowie Ausgabegeräte wie Bildschirm, Plotter, Drucker oder Lautsprecher. Über die Maschine-Maschine-Schnittstelle erfolgt der Austausch von Daten und Steuerungsinformationen der Hard- und Softwarekomponenten untereinander sowie mit Peripheriegeräten (wie Drucker, Maus oder Modem). Als (Benutzer-)Schnittstelle wird etwa ein Web-Formular oder eine Eingabemaske bezeichnet, über die Daten in eine Datenbank eingegeben werden können. Unter API (Application Programming Interface) versteht man eine Anwendungs-Programmier-Schnittstelle, die ein Betriebssystem, eine Benutzeroberfläche oder eine komplexe Anwendung in einer einheitlichen Softwareumgebung zur Verfügung stellt.
Screenshot
Ein Screenshot ist eine Momentaufnahme des aktuellen Bildschirminhalts oder aktiven Fensters. Ein Screenshot kann in die Zwischenablage kopiert und in eine Datei gespeichert oder ausgedruckt werden. Dies geschieht durch die Tastenkombinationen "Alt" (oder "AltGr") und "Druck" (oder "Print"). Die Ansicht befindet sich dann im Zwischenspeicher und kann in einem geeigneten Programm (etwa Word oder ein Bildbearbeitungsprogramm) beispielsweise durch die Tastenkombination "Strg" und "v" eingefügt werden.
Semantic Web
Das Semantic Web ist die Vision des W3C für die Zukunft des Internet. Das bestehende Internet soll durch unterschiedliche technische und kulturelle Praktiken bereichert und damit seiner Aufgabe als zentrales Wissens- und Kommunikationsmedium besser gerecht werden. Verbessert werden soll v.a. die maschinelle Verarbeitung von Dokumenten und Daten im Internet, was das präzise und einfache Auffinden von Informationen erleichtert. Dafür ist es in erster Linie notwendig, die Bedeutung einzelner Dokumente besser als bisher in maschinenlesbarer Form anzubieten. Dies soll u. a. durch die Bereitstellung eines Systems zur Auszeichnung von Ressourcen und Ontologien erreicht werden. RDF, RDFSchema und OWL sind die Standards die das W3C in zu diesem Zweck entwickelt hat. Ob sowohl die technischen als auch die inhaltlichen Aspekte des Semantic Web zu dem gewünschten Ergebnis führen, ist derzeit noch kaum abzuschätzen.
Serife
Als Serife wird ein Abschlussstrich, Bogen oder eine Verdickung bei einem Druckzeichen (etwa Buchstaben) bezeichnet. Es gibt serifenlose Schriftarten (etwa Arial), die auf Bildschirmen gut gelesen werden können, und serifenbetonte Schriftarten (etwa Times), die beispielsweise von den meisten Tageszeitungen verwendet werden.
Server
Ein Server ist ein Programm, das anderen Computern (Clients) Dienste über Netzwerke zur Verfügung stellt. Häufig wird jedoch auch der Computer, auf dem der Server installiert ist (Host), selbst als Server bezeichnet. Die Dienste können etwa in der Bereitstellung von Datenbanken bestehen oder der Vermittlung von E-Mails. Typische Client-Server-Systeme sind Online-Dienste und das Internet. Ein Webserver ist eine spezielle Software, die Dienste für Webseiten innerhalb des Internet oder Intranet zur Verfügung stellt.
Session
Session wird ein zusammenhängender Besuch einer Webseite genannt. Die Anzahl der Sessions gibt Auskunft über die Anzahl der Besucher eines Internetangebotes. Per Konvention gilt eine Session als beendet, wenn 30 Minuten lang keine Aktion erfolgt.
Shareware
Shareware ist eine Software, die dem Benutzer kostenlos als Testversion für eine beschränkte Zeit zur Verfügung gestellt wird. Oft handelt es sich dabei nicht um die Vollversion. Nach Ablauf der Testphase wird der Benutzer aufgefordert, sich gegen Gebühr registrieren zu lassen. In vielen Fällen lässt sich Shareware nach Ablauf der Frist nicht mehr starten.
Shibboleth
Shibboleth ist ein Verfahren zur verteilten Authentifizierung und Autorisierung für Webanwendungen und Webservices. Das Konzept von Shibboleth sieht vor, dass der Benutzer sich nur einmal bei seiner Heimateinrichtung authentisieren muss, um ortsunabhängig auf Dienste oder lizenzierte Inhalte verschiedener Anbieter zugreifen zu können (engl. Single SignOn).
Shortcut
(Engl.: Abkürzung). Shortcuts sind Tastenkombinationen. Durch das gleichzeitige oder aufeinander folgende Drücken von Tasten können Steuerbefehle gegeben werden. Der Shortcut „Strg+C“ löst innerhalb eines Textdokuments zum Beispiel die Aktion „kopieren“ aus. In der Regel stehen die wichtigsten Operationen, wie z. B. das Öffnen oder Speichern einer Datei, als Shortcut zur Verfügung. Außerdem bieten die meisten Programme die Möglichkeit individuelle Shortcuts anzulegen. Ein Vorteil von Shortcuts besteht darin, dass beim Arbeiten nicht zwischen Tastatur und Maus gewechselt werden muss.
Signatur
Eine Signatur stellt einen kurzen Textabschnitt (ca. vier Zeilen) dar, der am Ende einer E-Mail oder eines Beitrags (in Newsgroups, Foren usw.) automatisch angehängt werden kann und gewöhnlich Auskunft über die Persönlichen Daten (Adresse, Telefonnummer) des Absenders gibt. Einmal erstellt können Signaturen immer automatisch an den Schluss der Nachricht angehängt werden. Signaturen werden oft durch Minuszeichen (“-- “) von der eigentlichen Nachricht abgesetzt.
Single SignOn
Ziel von Single SignOn-Bestrebungen ist die Standardisierung von verschiedenen netzbasierten Dienstleistungen. Studierenden und Hochschulmitarbeiter/Innen soll mit einmaliger Registrierung (Engl.: Single SignOn) im Universitätsnetzwerk der Zugriff auf möglichst viele Dienstleistungen ermöglicht werden. Dienstleistungen, die sich unter einem Login vereinen können, sind die Nutzung des Mailaccounts, die Anmeldung zu Veranstaltungen, die Verwaltung der Kuse, das Abrufen von Datenbanken (z. B. des Prüfungsamts), die Reservierung von Räumen, die Nutzung der Bibliotheksdienste sowie der Zugang zu Foren.
Sitemap
Als Sitemap wird eine meist grafische Übersicht der Struktur einer Webseite bezeichnet. Sie kann zur Planung des Internet-Auftritts und als Navigationshilfe eingesetzt werden. Eine Webseite bezeichnet dabei die Gesamtheit zusammengehöriger Internetseiten.
Skript
Als Skript werden Programme oder Teile davon bezeichnet, die im Gegensatz zu kompilierten (übersetzten) Programmen nicht direkt vom Prozessor ausgeführt werden können, sondern zunächst von einem anderen Programm, etwa einem Browser. Möglich ist auch, dass sie auf einem Webserver interpretativ abgearbeitet und Schritt für Schritt in Maschinencodes umgewandelt werden. Daher sind Skripte in der Regel langsamer als kompilierte Programme. Beispiele für Skriptsprachen sind JavaScript und PERL.
SMS
(Short Message Service). SMS ist ein Kurzmitteilungsdienst und bezeichnet ein Protokoll, mit dem Textnachrichten mit bis zu 160 Zeichen über Mobiltelefone versendet bzw. empfangen werden können. Die empfangenen und geschriebenen SMS können dabei auf dem Handy gespeichert und verwaltet werden. Nach dem Versenden gelangt die SMS zum Mobiltelefonanbieter und wird von dort an die Zielperson weiterversendet. Neben SMS unterstützen heute viele Mobiltelefone auch den MMS (Multimedia Messaging Standard), der das Verschicken von Multimedia-Dateien, wie Bilden, Audio oder Video erlaubt.
Software
Als Software werden Informationen und Programme bezeichnet, die von der Hardware bearbeitet oder ausgeführt werden können, wie das Betriebssystem, Programmiersprachen, Anwendungsprogramme und Hilfsprogramme. Hauptsächlich wird zwischen Systemsoftware, die notwendig ist um alle Funktionen des Computers auszuführen, und Anwendungsprogrammen, die für den Benutzer arbeiten, unterschieden.
Spam
Der Begriff Spam bezeichnet E-Mails, die sich durch eine massive Verbreitung an eine große Anzahl von Empfängern auszeichnen. Oft werden Spam-Mails automatisch generiert und der Empfänger kann über die (Fantasie-) E-Mail-Adresse keine Rückschlüsse auf den Sender ziehen. Spam-Mails werden oft in den Zusammenhang mit Viren gebracht, die sich in Anhängen (Attachements) mit einem großen Datenvolumen verstecken können. Zum Virenschutz ist es daher empfehlenswert einen Spam-Filter zu installieren, der automatisch generierte Mails ausfiltert.
SPSS
(Statistical Package for the Social Sciences). SPSS ist eine Software zur statistischen Datenanalyse, die modular aufgebaut ist. Mit dem Basismodul kann das Datenmanagement und die -analyse mit gängigen statistischen Verfahren durchgeführt werden, für speziellere Anwendungsbereiche (z.B. professionelle Formatierung von Tabellen) und Verfahren (z.B. Zeitreihenanalysen) stehen Zusatzmodule zur Verfügung. Zugleich steht der Name SPSS für die Firma, die das gleichnamige Softwarepaket entwickelte.
SSL
(Secure Sockets Layer). SSL steht für Secure Sockets Layer (dt. "sichere Sockelschicht") und wurde von den Firmen Netscape und RSA Data Security entwickelt. Das SSL-Protokoll gewährleistet, dass Daten während der Übertragung nicht von Dritten gelesen oder manipuliert werden können und stellt die Identität einer Internetseite sicher. SSL wird von allen gängigen Browser unterstützt (z.B. Mozilla Firefox, Microsoft Internet Explorer, Apple Safari).
Storyboard
(Dt.: Ablaufplan). das Storyboard bildet die Inhalte und Handlungsverläufe aus einem Drehbuch erstmals visuell ab und dient so als Vorlage für die multimediale Erstellung von Bildinhalten. Es ist außerdem eine Denk- und Planungshilfe und kann die Kommunikation innerhalb eines Teams erleichtern. Das Storyboard wird oftmals bei Filmen, Animationen, Werbespots und Produktpräsentationen eingesetzt.
Streaming
Als Streaming wird die Übertragung von Video- oder Audiodaten bezeichnet, wobei die Daten schon während des Download durch den Browser oder ein Plug-In abgespielt werden können. Standardprogramm für das Streaming von Audiodateien ist zum Beispiel RealAudio, für Videodateien QuickTime oder der Windows Media Player.
Suchmaschinen
Suchmaschinen sind Programme, mit deren Hilfe bestimmte Inhalte auf Computern, in Netzwerken oder im Internet gefunden werden können. Sie erfassen Datenbestände zu bestimmten Suchbegriffen. Eine Katalog-Suchmaschine (auch Suchverzeichnis) ordnet das Informationsangebot hierarchisch in thematische Kategorien (etwa Yahoo). Bei Volltext-Suchmaschinen findet die Suche über Schlagworte statt. Die Methoden der Relevanzbewertung der aufgelisteten Dokumente unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter. Vor allem spielt die Häufigkeit des Zugriffs auf einzelne Seiten und die Häufigkeit der Verlinkung auf das Dokument eine Rolle. Meta-Suchmaschinen ermöglichen die gleichzeitige Suche in mehreren Suchmaschinen. Je nach Ausstattung werden aus den Ergebnissen doppelte Links herausgefiltert und die gefundenen sortiert. Beispiele für Suchmaschinen sind: Alltheweb, AltaVista, Fireball, Google, Lycos, Web.de, Yahoo.
T
Taskleiste
Als Taskleiste bezeichnet man eine Symbolleiste der grafischen Benutzeroberfläche, die vom Benutzer konfiguriert werden kann. Sie befindet sich standardmäßig am unteren Bildschirmrand und zeigt die Symbole aller gestarteten oder verfügbaren Anwendungen des Systems, die aktuelle Uhrzeit und das Datum oder auch kleine Applets (zum Beispiel die Anzeige der Prozessorleistung bei Linux). Unter Windows ermöglicht die Taskleiste einen schnellen Zugriff auf ausgewählte Programme, unter Linux können Taskleisten kleine Miniprogramme wie einen Newsticker enthalten
TCP/IP
(Transmission Control Protocol/ Internet Protocol). TCP/IP sind Netzwerkprotokolle, die für die Datenübermittlung im Internet verwendet werden. IP enthält eine Vereinbarung darüber, wie die einzelnen Datenpakete formuliert und versendet werden. Anschließend übernimmt das TCP den Verbindungsaufbau und die sichere Zustellung des Datenpakets.
Teleteaching
Teleteaching ist die Live-Übertragung von Lehrveranstaltungen insbesondere von Vorlesungen über Videokonferenz -Systeme. Eine Erweiterung des Teleteachings kann über die Aufzeichnung der Live-Übertragungen und eine webbasierte Distribution über Streaming Video oder über Datenträger wie DVD und CD-ROM geschehen. Zudem können die Aufzeichnungen bearbeitet werden. Dabei werden Vorlesungsmitschnitte gemeinsam mit den Foliensätzen einschließlich sämtlicher Annotationen für die zeitversetzte Nutzung aufbereitet.
Thumbnail
(Dt.: Daumennagel). Unter Thumbnail versteht man Miniaturbilder. In der Regel handelt es sich um verkleinerte Vorschaubilder eines größeren Bildes, die einen schnelleren Bildaufbau ermöglichen. Oft wird hinter die Thumbnails ein Hyperlink auf das Bild in Originalgröße gelegt.
TIFF
(Tag(ged) Image File Format). TIFF ist ein Dateiformat für hoch aufgelöste Bitmap-Grafiken, das vor allem beim Scannen, Speichern und Austauschen von Graustufenbildern zum Einsatz kommt. Die Dateierweiterung beziehungsweise Endung solcher Dateien ist .tif oder .tiff.
Tools
Tool ist die englische Bezeichnung für Werkzeuge oder Hilfsmittel. Häufig werden im Computerbereich Dienstprogramme allgemein als Tools bezeichnet. Eine im E-Learning-Bereich verbreitete Sorte von Tools sind Autorenwerkzeuge.
Trägerhochschulen
Zu den Trägerhochschulen gehören außer den neun staatlichen Universitäten und den 17 staatlichen Fachhochschulen auch die Augustana-Hochschule Neuendettelsau, die Katholische Stiftungsfachhochschule München, die Evangelische Fachhochschule Nürnberg, die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt und die Universität der Bundeswehr München.
U
Upload
(Deutsch etwa: Aufspielen, Hochladen); Upload ist die Bezeichnung für das Aufspielen von Daten, das heißt das Schicken von Client-Daten auf einen Server (im Gegensatz zum Download). Je nach Art der Verbindung (Bandbreite) und der Datenmenge nimmt der Upload einige Zeit in Anspruch. Durch Komprimierung der Datenmenge mittels bestimmter Formatierungen kann die Ladezeit verkürzt werden.
URL (Uniform Resource Locator)
Die URL stellt die Adresse einer Internet Ressource dar. Über eine URL wird eine einheitliche Adressierung im Internet möglich. Diese Adressen sind im WWW zumeist nach einem einheitlichen Muster aufgebaut (etwa http://www.vhb.org). Alle Internet-Seiten werden über das HTTP-Protokoll aufgerufen. Wird dieser Teil der URL weggelassen, dann interpretieren die meisten Browser automatisch die Seite als 'http://'. WWW stellt die Serverbezeichnung (Server) dar. Diese Server-Adresse wird auch 'Subdomain' genannt. Der eigentliche Name der URL folgt nach der Serverbezeichnung. Er stimmt oft mit dem eigentlichen Namen des Internet-Angebots überein. Die darauf folgende (Top Level) Domain gibt den Adressraum einer URL an. Für fast jedes Land existiert eine eigene Domain, für Deutschland 'de'. Daneben existieren länderübergreifende Domains (etwa 'org', 'net', 'info') und Domains, die für bestimmte Einrichtungen reserviert sind (zum Beispiel 'gov' für US-amerikanische Regierungseinrichtungen). Weitere Angaben über eine bestimmte Datei auf dem Server unter der angegeben URL befinden sich hinter dem Schrägstrich.
Usability
Benutzbarkeit, Ergonomie im Sinne der Bedienungsfreundlichkeit von Anwendungsprogrammen für eine bestimmte Benutzergruppe für bestimmte Ziele innerhalb eines bestimmten Kontextes.
USB
(Universal Serial Bus). USB ist ein Bussystem, durch das ein Computer mit externen Geräten verbunden werden kann. An einer USB-Schnittstelle lassen sich Peripheriegeräte wie Tastatur, Maus, Joystick, Scanner und USB-Sticks anschließen.
User Interface
(Benutzerschnittstelle). Unter User Interface wird die Möglichkeit für Nutzer verstanden mit einem Programm oder Rechner einen Datenaustausch durchzuführen. Eine (Benutzer-) Schnittstelle kann zum Beispiel ein Web-Formular oder eine Eingabemaske sein. Man unterteilt das User Interface in verschiedene Interaktionslevel, die sich im Laufe entwickelt haben: Das Command Line Interface (CLI) über das Befehle direkt eingegeben werden können, das Text User Interface (TUI)bei dem eine Eingabe per Text erfolgt, das Graphical User Interface (GUI) und das Voice User Interface (VUI) bei dem die Nutzer ihre Befehle per Sprechbefehl eingeben können. Das am meisten benutzte Interaktionslevel ist derzeit das GUI.
V
Videokonferenz
Eine Videokonferenz ist eine Besprechung mehrerer Personen an unterschiedlichen Orten, die per Videokamera oder Webcam und Datenleitungen mit hoher Bandbreite, beispielsweise über das Internet, übertragen wird, wobei sich alle Teilnehmer über Monitor sowie Sprachein- und ausgabegeräte sehen und hören können.
Virtuelle Realität
Als Virtuelle Realitäten werden durch Computertechnologie simulierte Modelle der Wirklichkeit, die im Gegensatz zu traditionellen künstlichen Wirklichkeiten (z. B. im Film) interaktiv sind, bezeichnet. Der Benutzer kann in den Programmablauf eingreifen und diesen verändern. Die virtuelle Realität wird in zahlreichen Anwendungen in Industrie und Technik eingesetzt, etwa bei Flugsimulatoren, der computergestützten Architektur oder bei der Simulation von chemischen Reaktionen.
VoIP
VoIP bezeichnet den Transport von Sprache über die auf das Internet-Protokoll (IP) basierenden Netzwerke. Dabei werden die analogen Sprachsignale digitalisiert, zum Empfänger geschickt und dort wieder in Sprache umgewandelt. Dies geschieht über eine spezielle Software. Dem Benutzer bietet VoIP die Möglichkeit kostengünstig über das Internet zu telefonieren. VoIP funktioniert über ein VoIP Telefon, einen VoIP Adapter am Standardtelefon oder direkt über den mit Lautsprechern und Mikrofon ausgestatteten Computer. Die Qualität der Sprachübertragung hängt dabei von der Leistung des Internetzugangs (Bandbreite) ab.
VPN
(Virtual Private Network). Ein VPN dient dem Zweck der sicheren, isolierten Übertragung vertraulicher Daten über ein öffentliches, unsicheres Netz wie z. B. dem Internet. Dafür wird die über das unsichere Netz stattfindende Verbindung zwischen den beiden Teilnehmern (z. B. Einzelrechner, Heim- oder Firmennetz) verschlüsselt. Weit verbreitete Techniken zur Erstellung solcher gesicherter "Tunnel" sind z. B. IPsec oder SSL/TLS.
W
WAN
WAN stellt im Gegensatz zu LAN ein Fernbereichsnetzwerk dar. In ihm werden die oft von der räumlichen Ausdehnung sehr beschränkten LAN Netzwerke miteinander über Telefonleitungen oder Funk verbunden.
WAP
(Wireless Application Protocol). Unter dem Begriff WAP werden Protokolle und Technologien zusammengefasst, mit denen die Inhalte von Internetseiten für mobile Endgeräte wie Handys und PDA´s (Personal Digital Assistent) aufbereitet und an das kleine Display und die geringeren Datenübertragungsraten angepasst werden. WAP funktioniert unabhängig vom Betriebssystem und unterstützt die meisten drahtlosen Netzwerktechnologien. Die WAP-Auszeichnungssprache ist WML (Wireles Markup Language), eine reduzierte Form von HTML, die in compilierter Form zum WAP-Client übertragen wird. Es werden aber auch die Markup Sprachen XML und HTML unterstützt.
WAV
AV ist ein Dateiformat für Audiodaten. WAV leitet sich vom englischsprachigen Wort Wave ab und steht in diesem Zusammenhang für Schallwelle. Bei der Aufnahme von Audiodaten werden diese in der Regel zuerst im WAV-Format gespeichert, da dieses die Schallwelleninformationen nahezu unverfälscht speichert. Aufgrund der hohen Datenqualität wird jedoch sehr viel Speicherplatz beansprucht (je nach Qualität z. B. 10 MB für eine Minute). Zur Bereitstellung im Internet sind solche Dateigrößen oft problematisch. Hier verwendet man häufig komprimierte Daten in den Formaten MP3 oder WMA.
WBT
(Web Based Training). WBT ist ein (multimediales) Lernprogramm, das über das Internet distribuiert wird und im Gegensatz zum klassischen CBT synchrone sowie asynchrone computerbasierte Kommunikation und Kooperation zwischen Teilnehmenden, Tutoren und Dozierenden ermöglichen kann.
Web 2.0
Das im Jahre 2005 von Tim O'Reilly geprägte Schlagwort Web 2.0 wird als Oberbegriff für die neue Generation interaktiver Webapplikationen und -dienste (Social Software) wie z. B. Weblogs oder Wikis, Community-Webportale (Social Networks) sowie der dabei häufig zum Einsatz kommenden Programmiertechniken wie z. B. Ajax oder Ruby on Rails verwendet. Auch das Low-Prinzip ("Let others work") bzw. die Idee vom user generated content wird von diesem Begriff erfasst.
Webcam
Webcams sind speziell für das Internet entwickelte Digitalkameras, die aktuelle Bilder ihrer Umgebung liefern. Die Bilder können über bestimmte Internet-Adressen (URL) mit Hilfe des Browsers abgerufen werden. Einige Kameras liefern nicht nur Augenblicksaufnahmen, sondern bewegte Bilder in so genanntem Streaming Video.
Weblog
Mit Weblogs wurden ursprünglich v. a. digitale Tagebücher im WWW bezeichnet. Mittlerweile bieten Weblogs die Funktionalitäten einfacher Content-Management-Systeme. Die ersten Weblogs entstanden etwa 1997, die erste kostenlose Software zur Erstellung von Weblogs ist seit 1999 im Netz verfügbar. Weblogs werden zumeist für (tagebuchartige) Einträge von Privatpersonen zu verschiedenen Themen genutzt, die in chronologischer Reihenfolge dargestellt werden. Ergänzt werden diese durch Kommentare der Leserschaft, lange Linklisten (eine sogenannte Blogroll) zu anderen Weblogs oder diversen Online-Quellen, die der Weblogger als interessant erachtet. Neben der Blogroll stellen Ping- und Trackbacks weitere Möglichkeiten zur Vernetzung mit anderen Weblogs dar. Die meisten Weblogs bieten einen oder mehrere RSS-Feeds als komfortable Möglichkeit zur Abonnierung neuer Inhalte an.
Webportal
Ein Webportal ist eine Webseite, oft auch Startseite und Einstieg zu einem bestimmten Themenkomplex. Portale stellen ihren Benutzern meist einen bestimmten Service zu Verfügung, etwa durch die Integration von aktuellen Nachrichten, Suchfunktionen, E-Mail- Accounts oder durch einen Newsletter.
Webseite
Als Webseiten werden die einzelnen Unterseiten einer Webpräsenz bezeichnet. Der Gesamtauftritt eines Anbieters- der engl. auch als Website bezeichnet wird - umfasst alle hierzu gehörenden Webseiten und Dokumente sowie auch Download-Bereiche. Die erste Bildschirmseite, auf die die Nutzer beim Anklicken oder Eintippen der Adresse (URL) gelangen, wird als Homepage bezeichnet.
Webserver
Webserver bezeichnet eine spezielle Software, die Browsern HTML -Seiten über das HTTP-Protokoll zur Verfügung stellt. Im allgemeinen wird auch die entsprechende Hardware als Webserver bezeichnet. Im typischen Umfeld einer Webseite liefert der Webserver hauptsächlich HTML-Seiten, Bilder (JPG, GIF, PNG) und Stylesheets aus. Zunehmend wird aber neben der Auslieferung statischer Daten vermehrt auf den Einsatz von Skripten (z.B. PHP, JSP, ASP), zurückgegriffen. Weit verbreitete Webserver sind der Apachee-Server und der IIS (Internet Information Services) von Microsoft.
Website
Website ist der (im Englischen übliche, jedoch noch nicht eingedeutschte) Begriff für den gesamten Internetauftritt, der unter einem URL zu finden ist. Die einzelnen Inhaltsseiten einer Website werden im deutschen als Webseiten bezeichnet. Die Einstiegsseite, d. h. die Seite, die beim Aufruf des URL zuerst erscheint, als Homepage. Auch die Dateien des Downloadbereichs gehören zum Umfang einer Website.
Wiki
Wiki bedeutet auf hawaiianisch soviel wie „schnell“ und bezeichnet spezielle Content Management Systeme, die Benutzern einer Webseite nicht nur das Lesen sondern auch die Bearbeitung von Inhalten ermöglichen. Ein Beispiel dafür ist Wikipedia, eine freie Enzyklopädia im Internet.
Wissensmanagement
Wissensmanagement ist die Bezeichnung für den Ansatz, Wissen innerhalb einer organisatorischen Einheit zu gestalten, zu lenken und zu organisieren, sowie nachhaltig neues Wissen zu generieren. Das Internet bietet neue Möglichkeiten des Wissenstransfers sowie der Wissensarchivierung.
WLAN
(Wireless Local Area Networks). WLAN ist die Bezeichnung für die von der IEEE spezifizierte Protokollfamilie 802.11 für drahtlose lokale Netzwerke. WLAN ist kompatibel zum drahtgebundenen Kommunikationsprotokoll IEEE 802.3 (Ethernet) für drahtgebundene lokale Netzwerke (LAN). Um ein WLAN nutzen zu können, muss ein Laptop mit einer WLAN-Karte ausgerüstet sein. Über so genannte Access Points (auch Hot Spots) kann eine drahtlose Verbindungen in das lokale Netz oder Internet hergestellt werden. Die maximale Datenübertragungsrate beträgt ca. 54 Mbit/s. Die Reichweite des Funksignals innerhalb von Gebäuden beträgt etwa 30 Meter. Zum Betrieb eines Netzwerkes werden zwei Betriebsmodi angeboten. Im Infrastruktur-Modus werden die mobilen Rechner über eine feste Basisstation (Access-Point) miteinander verbunden und können über eine drahtgebundene Anbindung auf stationäre Netzwerke zugreifen. Wird eine erweiterte WLAN-Abdeckung gewünscht, werden mehrere Access-Points in einem Verbund benötigt. Über das drahtgebundene Netzwerk werden dann Informationen ausgetauscht, damit mobile Rechner problemlos und automatisch von einem Access-Point zum nächsten wechseln können. Im Ad-hoc-Modus werden die mobilen Rechner direkt miteinander verbunden, wobei sie auch die Funktion eines Access-Points übernehmen können.
WMA
(Windows Media Audio). WMA ist ein von der Firma Microsoft entwickelter Audio(kompressions-)standard. Ebenso wie beim MP3-Codec ist die Kompression in der Standardvariante verlustbehaftet. Dadurch können jedoch sehr kleine Dateigrößen bei dennoch akzeptabler Qualität erzielt werden.
WWW
(World Wide Web). WWW ist das Kürzel für den wohl bekanntesten Dienst im Internet. Der Großteil der Dokumente (Webseiten) im WWW sind HTML-Dokumente, die mittels einer URL zu erreichen sind. Die Hypertext-Struktur (Hypertext) erlaubt durch Verlinkung ein Navigieren zwischen den Dokumenten. Im WWW können multimediale Elemente wie Texte, Bilder, Töne, Musik und Videos kombiniert werden.
Z
ZIP
ZIP ist ein Dateiformat mit dem eine oder mehrere Dateien komprimiert und archiviert werden können. Bei der Komprimierung der Dateien werden redundante Daten (z.B. wiederkehrende Datenfolgen) verlustfrei entfernt. Durch die Komprimierung wird die Weitergabe mehrere zusammengehörender Dateien oder Dateiordner vereinfacht wird. Um die in eine ZIP-Datei verpackten Dateien lesen zu können, müssen diese „entpackt“ werden. Zum generieren und entpacken von ZIP-Dateien benötigt der Benutzer ein entsprechendes Programm. Das geläufigste Programm für Windows ist WINZIP. ZIP Dateien besitzen die Endung .zip.
Zwischenablage
Die Zwischenablage ist ein in allen gängigen Betriebssystemen übliches Hilfsmittel zum Kopieren, Ausschneiden und Einfügen von Daten jeglicher Art. Entweder per Kontextmenü oder per Tastenkürzel (siehe unten) lassen sich die Daten in die Zwischenablage befördern, um an anderer Stelle wieder aus selbiger heraus gelesen und eingefügt werden zu können (engl.: copy paste). Die Zwischenablage ist je nach Betriebssystem unterschiedlich komfortabel, so bietet Windows standardmäßig nur die Möglichkeit, ein einziges Datum abzulegen, während diverse Linux-Distributionen einen so genannten clipboard manager zur Verwaltung der Zwischenablage bereits mitliefern (z. B. Klipper unter KDE oder Glipper unter Gnome).