GPGPU-Computing für industrielle Anwendungen

Einsatz von Grafikkarten zur Beschleunigung von rechenintensiven industriellen Anwendungen

„GPGPU“ steht für „General Purpose Computing on Graphics Processing Units“.

In aktuellen Standard-PCs bietet die bereits vorhandene Grafikhardware eine immense Rechenleistung. Um diese auch für Anwendungen nutzbar zu machen, bedarf es der Technik der „Parallelen Programmierung“, die sich in manchen Punkten grundlegend von der bisher üblichen sequentiell orientierten Vorgehensweise unterscheidet. Der Lehrstuhl Informatik 3 (Rechnerarchitektur) der FAU gab dieses Know-how im Rahmen des Projekts an Mitarbeitende von KMU weiter, wo es als Grundlage für die Entwicklung von neuen, innovativen Produkten dienen kann.

Der Kursbetrieb wurde im WWW über ein E-Learning-System durchgeführt. Für die Programmierübungen konnten die Kursteilnehmenden ihre Firmen-PCs und einen speziell dafür am Lehrstuhl installierten Grafikrechner verwenden. Die Projektmitarbeiter folgten einem „So viel Theorie wie nötig, so viel Praxis wie möglich“-Ansatz. Der Kurs bestand aus einem dreimonatigen Grundlagen-Modul und einem dreimonatigen Fortgeschrittenen-Modul. Dabei wurden auch Fragestellungen aus den Anwendungsbereichen der Kursteilnehmenden behandelt.

Projektflyer

Universität Erlangen-Nürnberg
Lehrstuhl für Informatik 3 (Rechnerarchitektur)


Projektleitung:

Prof. Dr.-Ing. Dietmar Fey
dietmar.fey(at)cs.fau(dot)de


Projektmitarbeiter:

Dipl.-Inf. Max Schneider
max.schneider@cs.fau.de