Nachhaltiger Anbau von Topfpflanzen im Bayerischen Gartenbau

Der Verbraucher fordert zunehmend nachhaltig erzeugte Produkte. Dies galt bisher vor allem für den Bereich Nahrungsmittel; wird aber auch für Zierpflanzen und Schnittblumen zunehmend wichtiger. Sichtbar wird dies darin, dass zahlreiche Handelsketten, der Blumengroßhandel und Zertifizierungsstellen Nachhaltigkeits-Label für Zierpflanzen eingeführt haben. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, müssen die vielen familiengeführten Gartenbaubetriebe in Bayern auf den Trend einer nachhaltigen Produktion reagieren. Die drei Aspekte mit der größten öffentlichen Aufmerksamkeit (Torfersatz, Verzicht auf mineralische Düngemittel und chemischer Pflanzenschutz) bereiten hierbei die größten Schwierigkeiten. Ziel des Projektes ist es, Wissenslücken zu nachhaltigem Wirtschaften in diesen drei Bereichen zu schließen und die Mitarbeitenden, deren Ausbildung oft mehrere Jahre zurückliegt, auf den neuesten Stand der Forschung zu bringen. Dies vor dem Hintergrund, dass die zu vermittelnden Inhalte aufgrund ihrer Aktualität erst Eingang in die Lehrpläne von Meister-, Techniker- und Hochschulen gefunden haben.

Die Teilnehmenden erwerben detailliertes und aktuellstes Fachwissen im Themenbereich "Nachhaltigkeit im Topfpflanzenanbau". Die kontinuierlichen Lerneinheiten sollen wesentlich dazu beitragen, innovative Lösungen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit zu fördern. Für die teilnehmenden Betriebe und deren Mitarbeitenden werden die neuesten Ergebnisse vorgestellt und das Fachwissen im Rahmen der Online-Kurse sowie in Präsenzveranstaltungen verfestigt. 

Hochschule für angewandte Wissenschaften Weihenstephan-Triesdorf
Fakultät für Gartenbau und Lebensmitteltechnologie


Projektleitung:

Prof. Dr. Bernhard Hauser
bernhard.hauser(at)hswt(dot)de


Projektmitarbeitende:

Hans-Peter Haas 
hans.haas(at)hswt(dot)de

Gisela Westermeier
gisela.westermeier(at)hswt(dot)de

Prof. Dr. Birgit Zange
birgit.zange(at)hswt(dot)de