Mediendidaktik
Ja, viele Hochschulen verfügen über zentrale E-Learning-Stellen oder Instructional Designer@vhb, die auf Anfrage Unterstützung leisten.
Vorgehen: Klären Sie frühzeitig, ob Ihre Hochschule oder Fakultät eine zuständige E-Learning-Kontaktperson hat. Wir bieten auch eine Übersicht von Ansprechpersonen auf unserer Website.
Eine mediendidaktische Begleitung kann in einem Antrag zur Entwicklung eines CLASSIC vhb-Kurses mit bis zu 10.000 € budgetiert werden.
Vorgehen: Klären Sie mit der lokalen Einrichtung den Betreuungsumfang (z. B. Konzeptentwicklung, Storyboarding, Toolberatung) und beschreiben Sie das im Antrag bzw. weisen Sie diese zweckgebundenen Mittel im Finanzplan gesondert aus.
Typische Aufgaben eines Instructional Designers sind: Konzeption der Kursstruktur, Beratung zur Auswahl geeigneter Medien, Erstellung von Storyboards, Unterstützung bei der Tool-Nutzung und Qualitätssicherung.
Vorgehen: Vereinbaren Sie zu Projektbeginn regelmäßige Beratungstermine (z. B. alle zwei Wochen) und legen Sie gemeinsam Meilensteine fest.
Eine möglichst frühe Einbindung ist optimal – idealerweise bereits in der Antragsphase, spätestens aber vor Erstellung erster Inhalte.
Tipp: Bereiten Sie ein kurzes Exposé vor, damit die Ansprechperson Ihre Idee schnell versteht und didaktisch fundiert begleiten kann.
Die mediendidaktische Beratung hilft, Ihre Lehrziele in geeignete digitale Formate zu übersetzen (z. B. H5P, Video, interaktive Texte).
Tipp: Bringen Sie Ihre Lehrziele und bereits vorhandenen Materialien zum Beratungsgespräch mit. Die zentrale Stelle hilft bei der medienadäquaten Umsetzung.
Viele E-Learning Einrichtungen oder mediendidaktische Servicestellen verfügen über erprobte Vorlagen für Module, Storyboards oder Aufgabenstellungen. Auch unser Leitfaden „Good Practice-Leitfaden CLASSIC vhb“ bietet eine gute Orientierung.
Tipp: Fragen Sie gezielt nach hochschulinternen Templates oder arbeiten Sie mit Checklisten (z. B. zur Strukturierung und Aktivierung).
Im Antrag wird ein fundiertes didaktisches Konzept erwartet, das Lernziele, Methoden und Medienwahl begründet.
Tipp: Die Betreuung kann helfen, ein übersichtliches Kurskonzept zu erstellen (z. B. als tabellarischer Aufbauplan mit didaktischer Kommentierung).
Die mediendidaktische Beratung kennt in der Regel Richtlinien für barrierefreies Design (z. B. Alternativtexte, Transkripte, Farbkontraste).
Tipp: Holen Sie früh Feedback ein – auch technische Hilfskräfte oder Diversity-Beauftragte können eingebunden werden.
Empfohlen wird eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit Feedback nach jedem Meilenstein (z. B. Modulskizze, erster Prototyp, Testdurchlauf).
Vorgehen: Legen Sie einen Zeitplan für Feedbackrunden fest, z. B. in drei Phasen: Konzeption – Umsetzung – Feinschliff.
Für Ihre Hochschule ist sicherlich ein Instructional Designer zuständig, aber auch das Projektmanagement der vhb hilft weiter. Auch die Unterstützung einer mediendidaktischen Servicestelle an einer anderen Hochschule können Sie über das Projektbudget einbinden. Sie müssen nicht zwangsläufig auf das Medienzentrum oder die E-Learning Einrichtung an Ihrer Hochschule zurückgreifen.
Tipp: Nutzen Sie gerne unser Beratungsangebot (E-Mail, Online-Sprechstunden, Telefonat, Workshops). Sichern Sie sich bei der Entwicklung eines CLASSIC vhb-Kurses Mittel für die mediendidaktische Begleitung. Sprechen Sie uns an.


