Allgemein

Die vhb ist eine Verbundeinrichtung, die von neun Universitäten, 17 Hochschulen für angewandte Wissenschaften und fünf weiteren Hochschulen in Bayern getragen wird. Die vhb fördert und koordiniert die Entwicklung und den Einsatz von bedarfsgerechten Online-Lehrangeboten an ihren Trägerhochschulen (CLASSIC vhb und SMART vhb) sowie die Entwicklung offener Hochschulangebote für eine interessierte Allgemeinheit (OPEN vhb). Die digitalen Lehrangebote werden von Professorinnen und Professoren an den Trägerhochschulen entwickelt.

Als Lehrende bietet Ihnen die vhb eine Reihe von Möglichkeiten.

Sie können

  • einen Förderantrag zur Entwicklung eines curricular verankerten, vollständig studierbaren Online-Kurses stellen (CLASSIC vhb),
  • Betreuungsgelder beantragen (CLASSIC vhb),
  • den Kurs in die eigene Lehre integrieren (CLASSIC vhb),
  • Kurse anderer Anbieterinnen und Anbieter in die eigene Lehre integrieren (CLASSIC vhb),
  • einen Förderantrag zur Entwicklung eines offenen Online-Kurses stellen (OPEN vhb),
  • Aktualisierungsgelder beantragen (OPEN vhb),
  • Fördergelder zur Entwicklung von Blended Learning-Einheiten erhalten (SMART vhb),
  • diese Lerneinheiten im Repositorium SMART vhb einstellen und in eigene Lehrveranstaltungen einbinden,
  • Lerneinheiten anderer Lehrender der Trägerhochschulen in die eigene Lehre einbinden,
  • Schulungen und Themenworkshops besuchen,
  • netzwerken.

Hinweis:
Förderantragsberechtigt sind hauptamtliche Professorinnen und Professoren der Trägerhochschulen.

Seit dem Jahr 2000 ergänzt die vhb die Lehrangebote an ihren Trägerhochschulen durch vollständig studierbare, curricular verankerte Online-Kurse (CLASSIC vhb). Die vhb fördert die Entwicklung der Kurse an den Trägerhochschulen und ermöglicht den entgeltfreien Zugang für alle in grundständigen Studiengängen immatrikulierten Studierenden der Trägerhochschulen. Die Studierenden können einen Leistungsnachweis ablegen, ECTS-Punkte erwerben und an ihrer Heimathochschule eine Anrechnung der erbrachten Leistungen auf ihr Präsenzstudium prüfen lassen.
Die Kurse im Bereich CLASSIC vhb werden tutoriell betreut.

Ab dem zweiten Quartal 2019 wird die vhb neben dem CLASSIC vhb-Programm, das sich primär an die Studierenden der Trägerhochschulen richtet, auch offene Kurse anbieten (OPEN vhb). Bei diesen offenen Hochschulkursen, die wie CLASSIC vhb-Kurse ebenfalls von Professorinnen und Professoren der Trägerhochschulen entwickelt werden, handelt es sich um unverbindliche Angebote im Sinne einer freiwilligen Wissens- und Interessenerweiterung. Die Teilnahme an den offenen Kursen erwirkt keinen Anspruch auf ECTS-Punkte, einen Abschluss oder einen Studienplatz.
Die Kurse im Bereich OPEN vhb müssen selbsterklärend konzipiert und ohne Betreuung studierbar sein. Eine Prüfung wird zu offenen Kursen in der Regel nicht angeboten.

Für die Erstellung der Online-Kurse, die im CLASSIC vhb-Programm oder auf der Plattform OPEN vhb angeboten werden, gibt es pro Jahr zwei Förderrunden. Stichtage sind der 30. April und der 31. Oktober. Bei der Antragstellung und in der Projektphase, in der Sie Ihren Online-Kurs entwickeln, begleitet Sie das Projektmanagement der vhb.
Weitere Informationen zum Ablauf des Förderverfahrens finden Sie hier: www.vhb.org/lehrende/kurse/foerderung/.

Mit der Förderlinie SMART vhb, die im Jahr 2018 an den Start ging, fördert die vhb die Entwicklung und den Einsatz von Lerneinheiten, die sich flexibel in die Präsenzlehre einbinden lassen. Eine Lerneinheit weist eine Bearbeitungsdauer von rund 45 Minuten auf und ist als Selbstlernumgebung konzipiert.
Die Lerneinheiten lassen sich im Sinne eines "Blended Learning" oder eines "Inverted Classrooms" in die Präsenzlehre integrieren. Durch die Einrichtung des Repositoriums SMART vhb haben alle Lehrenden der Trägerhochschulen die Möglichkeit, von Kolleginnen und Kollegen entwickelte Angebote zu nutzen und in die eigene Lehre einzubinden.

Das Förderverfahren SMART vhb unterscheidet sich vom Förderverfahren CLASSIC vhb und OPEN vhb. Die Nennung der zur Förderung beantragten Lerneinheiten erfolgt zentral an der Trägerhochschule, in der Regel wird sie von der oder dem vhb-Beauftragten vorgenommen.
Wenn Sie Interesse an einer Förderung im Bereich SMART vhb haben, finden Sie hier nähere Informationen: www.vhb.org/lehrende/smart-vhb-blended-learning/.

Wenden Sie sich bitte auch an Ihre vhb-Beauftragte oder Ihren vhb-Beauftragten.
Die Ansprechpersonen an Ihrer Hochschule finden Sie hier: www.vhb.org/ueber-uns/ansprechpersonen-hochschulen/.

Neben der finanziellen Förderung unterstützt die vhb ihre Kursanbieterinnen und -anbieter beratend und mit Serviceangeboten.
Die Phase der Antragstellung und der Entwicklung digitaler Lehrangebote begleitet das Projektmanagement der vhb. Kursanbieterinnen und -anbieter haben eine Ansprechpartnerin/einen Ansprechpartner entsprechend der Fächergruppe, in welcher der Online-Kurs (CLASSIC vhb und OPEN vhb) oder die Lerneinheit angeboten wird. In regelmäßigen Projekttreffen tauscht man sich über die Fortschritte aus.

Neben der fachlichen Unterstützung bietet die vhb für die Plattform OPEN vhb und das Repositorium SMART vhb technischen Support an.

Darüber hinaus haben Kursanbieterinnen und -anbieter die Möglichkeit, Themenworkshops und Schulungen zu besuchen. Für die mediendidaktische Unterstützung vor Ort an der eigenen Hochschule (durch Medienzentren, E-Learning-Kompetenzzentren o.ä.) kann im Bereich CLASSIC vhb eine Aufstockung der Fördersumme beantragt werden.

Gemäß der bayerischen Lehrverpflichtungsverordnung (LUFV) ist die Anrechnung digitaler Lehre auf das Lehrdeputat grundsätzlich möglich. Die Entscheidung, wie dies konkret umgesetzt wird, obliegt allerdings der einzelnen Hochschule.
Bitte klären Sie die Frage der Anrechenbarkeit digitaler Lehre direkt mit Ihrer Hochschule.