Kooperationen, Netzwerke und Projektbeteiligungen

Lehren ist das Teilen von Wissen.

Lehren und Lernen basieren auf dem Austausch von Wissen. Deshalb stehen wir im Austausch mit Anderen in Netzwerken und Bildungsinstitutionen. Wir engagieren uns bundesweit, europaweit, weltweit. Als Mitglieder im International Council for Open and Distance Education (ICDE) und beim European Distance and E-Learning Network (EDEN), als Beiratsmitglied bei e-teaching.org und im Stakeholder Dialog des Hochschulforum Digitalisierung (HfD). Im „Netzwerk Landeseinrichtungen für digitale Hochschullehre“ (NeL) ist die vhb Mitbegründerin einer Initiative, die die länderübergreifende Zusammenarbeit intensiviert.

Projektbeteiligungen

Die vhb ist Partner der Hochschulen in Bayern und unterstützt sie gerne auch in Projekten. Aktuell agiert die vhb als Kooperationspartner in Verbundprojekten zur Steigerung der Qualität in der digitalen Lehre, zum kompetenzorientierten Prüfen (beide gefördert durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre) und der Entwicklung eines KI-basierten Hochschulassistenzsystems (gefördert im Rahmen der Bund-Länder-Förderinitiative „Künstliche Intelligenz in der Hochschulbildung“).

QUADIS

Die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb) ist Partner im Verbundprojekt QUADIS „Qualität digital gestützter Lehre an bayerischen Hochschulen steigern“. Mit dem Projekt wird ein zeitgemäßes Angebot an digitalen Lehr- und Lernkonzepten geschaffen. Es wird getragen von allen bayerischen Universitäten, die in der Universität Bayern e.V. zusammengeschlossen sind, dem Netzwerk der hochschuldidaktischen Einrichtungen der bayerischen Universitäten ProfiLehrePlus, dem Didaktikzentrum des Bayerischen Zentrums für Innovation in der Lehre (BayZiel) und der vhb. Die Finanzierung übernimmt die Stiftung Innovation in der Hochschullehre (StIL).

Das Projekt besteht aus drei Säulen:

  • Die Entwicklung und Implementierung von Blended Learning-Modulen und -Seminaren, die als OER zur Verfügung gestellt werden unter https://oer.vhb.org
  • Symposien zu aktuellen hochschuldidaktischen Themen
  • Lehrwerkstätten für den produktiven Austausch und die gezielte Unterstützung bei der Transformation klassischer Lehrveranstaltungen in Blended Learning-Formate

Mehr Infos unter

https://profilehreplus.de/quadis

Zum Projektfilm auf YouTube

HAnS (Hochschul-Assistenz-System)

Mit der Förderinitiative „Künstliche Intelligenz in der Hochschulbildung“ unterstützen Bund und Länder Künstliche Intelligenz (KI) an insgesamt 81 Hochschulen. Das Verbundprojekt „HAnS“ (Hochschul-Assistenz-System) unter Koordination der TH Nürnberg erhält eine Fördersumme von fünf Millionen.

Zielsetzung des Projektes „HAnS“ ist ein intelligentes Hochschul-Assistenz-System, das Lehr- und Lernmaterialien unterschiedlicher Fächer im Audio- und Videoformat auf einer Learning-Experience-Plattform sammelt. Die Materialien sollen mithilfe von Spracherkennung für weitere Anwendungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz aufbereitet werden. Das Lehrmaterial wird somit durchsuchbar gemacht und automatisiert nach Kriterien wie Fachgebiet, Sprache oder erforderlichen Vorkenntnissen zusammengestellt. Darauf aufbauend wird ein KI-Tutor entwickelt, der anhand vorgegebener Muster automatisiert Übungsaufgaben und Lernzielkontrollen generiert. Der Prozess der technischen Entwicklung wird dabei von den Projektpartnern interdisziplinär begleitet und kontinuierlich überprüft.

Partner im Projekt sind Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, Evangelische Hochschule Nürnberg, Hochschule Ansbach, Hochschule Augsburg, Hochschule Hof, Hochschule Neu‐Ulm, Hochschule Weihenstephan‐Triesdorf, Technische Hochschule Ingolstadt, Technische Hochschule Ostwestfalen‐Lippe, BayZiel, ORCA e.V. und die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb).

Weitere Informationen zur Förderinitiative „Künstliche Intelligenz in der Hochschulbildung“

ii.oo - Digitales kompetenzorientiertes Prüfen implementieren

Das Ziel des Projekts „ii.oo“ unter Federführung der Hochschule München ist die Entwicklung von Good Practices für digitales kompetenzorientiertes Prüfen. Es umfasst die Schritte Neukonzeption, Weiterentwicklung, Erprobung, Implementierung und Verfügbarmachung für die Fachdisziplinen BWL, MINT, Soziales und Gesundheit. Durch ein durchgängiges Constructive Alignment und eine Änderung der Haltung gegenüber Prüfungen bei Studierenden und Lehrenden sollen die Qualität der Lehre weiter verbessert und Täuschungsversuche entscheidend gemindert werden.

Das Verbundprojekt, an dem insgesamt neun Hochschulen beteiligt sind, setzt auf dem Forschungsstand zur Didaktik und Durchführung von digitalen Präsenz- und Online-Prüfungen auf und integriert zudem die Erfahrungen aus den Corona-Semestern. Die technische Umsetzung erfolgt in etablierten Prüfungssystemen, sieht Kompatibilität zu Campus-Management-Systemen vor und berücksichtigt eine zukünftige Cloud-Lösung, die von Hochschulen gemeinsam genutzt werden kann. Den rechtlichen Rahmen des Projekts bildet die Bayerische Fernprüfungserprobungsverordnung.
Die Finanzierung übernimmt die Stiftung Innovation in der Hochschullehre.

Verbundpartner sind Hochschule München, Hochschule Augsburg, Hochschule Coburg, Hochschule Hof, Hochschule Landshut, Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, Hochschule Neu-Ulm, Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg, Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt.

Kooperationspartner sind die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb) und das Bayerische Zentrum für Innovation in der Hochschullehre (BayZiel).

Weitere Infos beim Kompetenzzentrum Digitales Prüfen der Hochschule München